Donnerstag, 28. Mai 2009

Frankfurt Fashion gives away...

...einen dunkelblauen Sommermantel und ein gestreiftes Kleid (Größe M). Beides vom Streetstylelabel NAKETANO. Und was man dafür machen muss? Diesen Post bis Sonntag, 31.05.2009 kommentieren, warum man entweder den Sommermantel oder das Kleid haben möchte! Emailadresse nicht vergessen! Der Rechtsweg ist natürlich wie in jedem Gewinnspiel ausgeschlossen. Und wer nicht gewinnt, hat die Möglichkeit beides bei NAKETANO online zu erstehen.

...a dark blue summer coat and striped dress (size M). Both from streetstyle label NAKETANO. What to do for it? Comment this post till sunday, 31st of May, why you should have either the coat or the dress. Don´t forget to leave your email-adress. Legal recourse is, as usual, excluded. If you are not a winner you are able buy it online at NAKETANO.

Friday: DANSPARADISE

Zachary, Oliver Hafenbauer und Manuel Raven öffnen am morgigen Freitag, 29.05.2009 im Ostbahnhof Frankfurt wieder die Türen ihres Tanzparadieses. Und, wie die letzten Parties es bewiesen haben, ist es das tatsächlich. Es wird geschwitzt, getanzt und getrunken. Abkühlung gibt es Garten des Ostbahnhofs.

Zachary, Oliver Hafenbauer and Manuel Raven will open their doors of their dancing paradise tomorrow, Friday 28th, in Ostbahnhof/Frankfurt. And, as proofed at the last parties, it is actually a paradise. There will be dancing, sweating and drinking. Cooling down you can in the garden of Ostbahnhof.

Mittwoch, 27. Mai 2009

en pointe, please!

Neuinterpretierung des Klassikers Ballerina? ACNE geht quasi wieder einen Schritt zurück und präsentiert in der aktuellen Sommerkollektion eine Version des klassischen Ballerina Schuhs in seiner ursprünglichsten Form: fast identische mit dem Spitzenschuh. Satin, Leder, schmale Holzsohle und verstärkte Spitze. En pointe, bitte!

Ballett flats by ACNE. New interpretation of a classion one. En pointe, please!

Dienstag, 26. Mai 2009

Ich geb´mir die Kante



Dem Aufruf mir die schönsten Ecken im Nordend zu schicken ist Nils gefolgt und hat sich für mich die Kante gegeben.

"Ganz unten" in der südöstlichsten Ecke liegt am
Musikantenweg ein Café, das für mich zu den Highlights des Nordends gehört. Erstens weil es sich angenehm vom sonst so durchgestylten Frankfurter Stil absetzt, der noch an jeder Ecke aus Gemütlichkeit kalte Loungeatmosphäre macht. Im Kante sieht es noch so aus wie vor 50 Jahren. Und zweitens: die Öffnungszeiten. Um sieben Uhr morgens kann man dort schon einen Café bekommen, den man dann auch dringend braucht. Damit kommen wir zur Kehrseite der Medaille: Spätaufsteher finden nämlich nicht unbedingt einen Platz. Und reservieren geht nicht. Dann bleibt nur noch eines der leckeren Hörnchen mitzunehmen und in den chinesischen Garten an der unteren Berger zu gehen. Mein zweitliebster Ort im Nordend.

For me one of the highlights of Nordend is located just at "the bottom", in the southeast corner of the quarter: Café Kante on the corner Kantstraße/Musikantenweg. Firstly because it is quite different than the otherwise fully "Frankfurt"-styled cafés with their coolish lounge atmosphere. Café Kante looks like 50 years ago. And secondly, the opening hours. At 7am you can already get a cup of coffee (which you will desperately need). This brings us to the flipside of the coin: late risers does not necessarily find a place (and you cannot make reservations!). But you can buy one of the most delicious "Hörnchen" (kind of a croissant) in Frankfurt and take them with you to the Chinese garden just at the bottom of Berger Straße. By the way my second favourite place in Nordend.

Montag, 25. Mai 2009

Fashion Party on Sunday!

Eine Party mit Mode kombiniert passt genauso zusammen wie Vanilleeis mit heissen Himbeeren: Perfekt! Die Macher von Lieblingsjeans.de, SinAllNeon und das Apartment in Frankfurt präsentieren am Sonntag, 31.05.2009 die Party "Underwater Love" im Apartment. Lieblingsjeans.de werden aktuelle Kollektionsteile (unter anderem der dänischen Designer POP) in einer Fashionshow präsentieren. Getanzt werden darf natürlich auch - zu Minimal, Techhouse und Electro.

Samstag, 23. Mai 2009

Review: Fashion Show in Frankfurt

Einer Veranstaltung, welche sich selber mit "Szene" bezeichnet darf man erstmal kritisch gegenüberstehen. Die angehenden Eventkaufleute der Frankfurter Stauffenschule stellten am Mittwoch ein rein karitatives Event mit dem Namen Fashion CN Frankfurt auf die Beine. Gezeigt wurden die Arbeiten der Absolventen der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung unter dem Motto "Eine Hommage an Yves Saint Lauren". Den lokalen Charakter dieser Veranstaltung unterstützend zeigten im Anschluss die Frankfurter Designer Natascha Spendic mit ihrem Label Frauenzimmer und LeonidMatthias ihre neuen Kollektionen. Frauenzimmer zeigte tragbare Mode, mehr nicht. Überrascht wurde man aber im Anschluss von LeonidMatthias (Photo). Ein Balance aus ausgefallener, avantgardistischer Mode, die allerdings - geschickt kombiniert - mit Basicteilen leicht in den modischen Alltag integrierbar ist. Die beiden Designer werden an späterer Stelle auf Frankfurt Fashion nochmal vorgestellt. Eine schöne Veranstaltung die einen anderen Namen verdient.

An event which declarates itself as "scene" you are allowed to be critical in the beginning. The prospective businessman and -women for event-managment of Stauffenschule Frankfurt got the whole charity event "FashionCN Frankfurt" of the ground. The work of graduates of "Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung" was shown with the theme "A hommage to Yves Saint Laurent". To support the local character of the event the designer Natascha Spendic with her label "Frauenzimmer" and LeonidMatthias from Frankfurt showed their collections. Frauenzimmer showed wearable fashion, not more. After this LeonidMatthias( Photo) surprised with their pieces. A balance out of fancy, vanguard fashion, which can be, clever combined with basics, easily integrated in daily fashion. Both designer will be presented later again on Frankfurt Fashion. All in all a nice show which deserves a different name.

Donnerstag, 21. Mai 2009

shops in Frankfurt: Galeria Pequena

Schon von weitem sehe ich vor der Eckenheimer Landstrasse 57b 2 Personen auf Stühlen sitzen, welche sich angeregt mit einer Dame unterhalten. Die Schmuckdesignerin Tanja Martinho Alves und der Illustrator Sylvain Merot winken mir schon von weitem zu. Die von Aussen etwas unscheinbar wirkende Galerie entpuppt sich im Inneren zu einem schönen Kleinod. Auf winzigem Raum stellt Tanja Martinho Alves ihre Schmuckstücke aus und fertigt sie in diesem auch an, bei einem Besuch kann man ihr beim Arbeiten über die Schulter schauen. Tanja arbeitet bereits seit 12 Jahren als Schmuckdesignerin und hat seit ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin immer in ihrem eigenen Atelier arbeiten können. Seit 4 Jahren teilt sie sich jetzt den Ausstellungsraum mit dem aus Frankreich stammenden Illustrator Sylvain Merot. Sylvain Merot gestaltet „alte Schinken“ um, alte Ölbilder mit Bergmotiven und ähnlichem gestaltet er mit fast schon sarkastisch wirkenden Figuren zu interessanten Stücken um. Selber malt er mit Ölfarben kleine Bildchen mit comichaft anmutenden Figuren – auch diese mit viel Schalk im Nacken. Wie hat es die beiden ins Nordend verschlagen? Sylvain und Tanja haben sich vor einigen Jahren in Lissabon kennengelernt. Dass die beiden in Frankfurt im Nordend „gelandet“ sind, war Zufall. Die Nachbarin Nicola von der gegenüberliegenden Blumenbar machte die beiden Künstler auf das leerstehende Ladenatelier aufmerksam, gefallen hat es beiden auf Anhieb vor allem aufgrund des großen Schaufensters. Neugierige Passanten können dort die ausgestellten Arbeiten begutachten und die Künstler bei der Arbeit beobachten. Die Auswahl des Standort Nordends war für beide eine glückliche Fügung des Schicksals. Schnell wurden sie von den freundlichen, benachbarten Geschäften aufgenommen und man lernte sich kennen. Tanja erzählt, dass das besondere im Nordend das Miteinander der Menschen ist. Oftmals setzen sich ältere Damen auf ihrem Weg zum einkaufen zu einer kurzen Pause auf die sich vor der Galerie befindenden Stühle, auch mit den Schülern der anliegenden Blindenschule ist man im Gespräch, wenn die Blinden sich mit ihren Stöcken den Weg über die Eckenheimer Landstraße suchen. Die Menschen helfen sich hier noch gegenseitig und der soziale Aspekt überwiegt. Die Ladenbesitzer inspirieren sich gegenseitig mit Ideen und arbeiten zusammen. „Jeder hat ein Auge auf den anderen“ meint Sylvain mit seinem franzöischen Akzent, und, dass würde er nicht negativ, sondern positiv meinen. Beide sind der Meinung, dass das Nordend mit der Zeit wächst. Es zieht mehr Menschen dorthin um ein Geschäft mit aussergewöhnlichen Dingen zu eröffnen. Das funktioniert aber auch nur hier, denn die Menschen, so scheint es, haben hier ein wenig mehr Zeit sich alles anzusehen. Ob sie den Platz hier gegen eine Toplage in der Innenstadt tauschen würden? Beide schütteln den Kopf, das wäre einfach nicht „unser Platz gewesen“, dass sie jetzt hier sind, war nicht auskalkuliert, es war eine spontante Entscheidung „aus dem Bauch heraus“. Sie haben sich vom ersten Augenblick in diesem Viertel „richtig gefühlt“ und dieses Gefühl kann ihnen kein Ladengeschäft in der Innenstadt geben.

Already afar i can see 2 people sitting on chairs in front of Eckenheimer Landstraße 57b and talking with a lady. Tanja Martinho Alves, jewellery designer and Sylvain Merot, illustrator, are waving. From the outside the gallery appears a little bit unimpressive but when you go in you find a real gem. In this small location Tanja Martinho Alves shows her jewellery and also creates them there: If you like you can take a glanze over her shoulder and watch her working. Since 12 years Tanja is working as jewellery designer and since ending her education to become a goldsmith she has worked in her own studio. For about 4 years now she is sharing this showromm with french illustrator Sylvain Merot. Sylvain Merot rerarranges old pictures. With almost sarcastic figures he alters old oil paintings with mountains on in very interesting pieces. Himself he paints little pictures with comic-like figures-and also these with a lot of joke. But what has taken them into Nodend? Sylvain and Tanja have met a few years ago in Lissabon. It was by chance that they came to Nordend. Their neighbour Nicola from the flowershop across gave them the hint for the abandoned studio which attracted them both from the first moment especially because of the big shop window. Curious pedestrians are so allowed to watch the exposed things and the artists by their work. For both of them the habitat Nordend was a lucky accident of destiny. Very quickly they were accepted by surrounding shops and got to know them better and better. Tanja tells that the cooperation of the people of Nordend makes ist so special. Often old ladys take a seat on the chairs in front of the studio on their way shopping, making a brake and also with the students of the close by school for blind people they talk when the students are searching their way on Eckenheimer Landstraße. People are helping each other and the social aspect is very important. Shop owners inspire one another with new ideas and are working together. "Everybody has an eye on the others" says Sylvain with his french accent, and not in a negative way but in a positive. Both have the opinion that Nordend grows with the time. More people who want to open a shop with fancy things are attracted by Nordend.But this only wokrs there, because people in Nordend seem to have more time to have a look on all things. If they would switch their shop for one directly in the city? Both shake their heads, that just wouldn´t have been" their place". That they are now here wasn´t calculated, it was a spontaneous decision out of the belly. They have felt comfortable and right since the first moment in this quarter and this feeling they´d never have with a shop in the city.

JULIAANDBEN Designer Special in Berlin

Wer am kommenden Samstag, 23.05.2009 in Berlin ist, sollte unbedingt im 8 1/2 Wochen Shop (Friedrichsstraße 135) einen Stopp einlegen. Von 14:00 - 20:00 Uhr findet ein Spezial vom Berliner Junglabel JULIAANDBEN statt. Es gibt Musik von Dj Matua, Drinks und die aktuelle Sommerkollektion.

Mittwoch, 20. Mai 2009

SinAllNeon Party "Die Rache der Nerds"

Fast jedem fallen spontan zwei "Nerds" aus der Schulzeit ein. Pummelig, bebrillt, Zahnspange und dazu noch ein Freund von Computerspielen und guten Noten. Genau der Typ Mensch, den man in der Entwicklungsphase zum Erwachsenwerden nicht als Freund haben möchte. Der Peinlichkeitsfaktor ist einfach zu hoch und die Gefahr, dann selber als Nerd bezeichnet zu werden einfach zu groß. Trifft man diese "Nerds" aus Schulzeiten allerdings etliche Jahre später, haben sich diese meist zu Persönlichkeiten mit Charakter entwickelt und sehen desweiteren noch blendend aus. Folglich "Die Rache der Nerds". Soviel zu meiner Interpretation des Mottos der am kommenden Freitag, 22.05.2009 stattfindenden SinAllNeon Party im Apartment (Hanauer Landstrasse 190) in Frankfurt. Und wie die "Rache der Nerds" dann letztendlich ausfällt kann man bei einem Tänzchen zu den Klängen von Guy Pary (Tel Aviv) und den Sick Girls (Berlin) herausfinden.

Dienstag, 19. Mai 2009

shops in Frankfurt: Grassgrün

In der Vogelsbergstrasse 38 arbeitet die gelernte Grafikdesignerin Katja von Ruville als Buchgestalterin und entwirft aussergewöhnliche Schmuckstücke. Ringe für die Damen und Manschettenknöpfe für den Herren. Der Laden ist hell und freundlich, das grassgrüne Ladenschild passt zu den frisch, leuchtenden Kastanienbäumen welche man durch das große Schaufenster beobachten kann. Katja zeigt mir ihre kleine Werkstatt, wo sie selber ihren Schmuck entwirft und gestaltet. Dabei blickt sie in ihren kleinen Hinterhofgarten, mir kommt es vor wie ein kleines Stück Paradies, welches sich in einer sowieso schon schönen Gegend befindet. Uns so kann ich nachvollziehen, wie sie mir erzählt, dass sie nach einer Kindheit in München und zahlreichen Umzügen innerhalb Europas und immer auf dem Sprung in Frankfurt das erste Mal wirklich in der Heimat angekommen zu sein scheint. Zugegeben, im Gespräch erzählt sie, dass auch sie vorher ein wenig berührungsängste mit der Stadt hatte, dieser Zustand verflüchtigte sich aber sehr schnell. Sie ist direkt ins Nordend gezogen und von diesem Stadtteil sofort „aufgenommen“ worden. Nach kurzer Zeit wird man von Cafeebesitzern und dem kleinen Gemüsehändler wiedererkannt, auf der Straße wird man gegrüsst. Bei all dem Positiven, dass ihr seit ihrer Ankunft erfahren ist, kritisiert Katja die hohen Mieten in Frankfurt. Zwar ist Frankfurt eine Großstadt, aber sie ist eine der kleinen unter den europäischen Metropolen, und für diese Größe seien die Mieten letztendlich zu teuer. Sie selber meint, dass sie mit ihrer privaten Altbauwohnung Glück hatte und auch das Ladenlokal war ein großer Zufall. Bevor sie die Idee hatte, ihren eigen entworfenen Schmuck in einem Laden zu verkaufen ist ihr der jetzige Laden aufgefallen. Instinktiv ließ sie bei dem Vorbesitzer ihre Kontake zurück und meine, dass sie an seiner Stelle den Laden niemals hergeben sollte, würde er sich es allerdings einmal anders überlegen, würde sie sich über eine Meldung freuen. 1,5 Jahre später, derzeit suchte sie selber gerade Atelierräume, kam der Anruf des Vorbesitzers. Die Entscheidung, in diesen Räumen zu arbeiten und ihre Werke zu präsentieren hat sie nicht bereut. Im Gespräch über das Nordend erzählt Katja, dass sich das Viertel ständig bewegt, es gibt immer mehr Kreative, die ihre Arbeiten in den kleinen Läden ausstellen und auch einen festen Käuferkreis finden. Die Menschen legen wieder mehr Wert auf das Handwerk und interessieren sich wieder mehr für den Künstler hinter dem Produkt. Nachhaltigkeit ist hier das richtige Stichwort, und genau diese findet man im Nordend. Ob beim kleinen Gemüsehändler, im Café oder den Geschäften. Das Nordend ist der Platz fernab des Massenkonsums und der Hektik der Großstadt. Auf die Frage hin, was das Nordend denn so lebenswert machen würde, schwärmt auch die Schmuckdesignerin von dem alten Baumbestand vor dem Laden, welcher mir schon zu Beginn auffiel. Auch das Café Mokscha, welches vor kurzem eröffnete ist eines ihrer Lieblingsorte geworden. Auch den Güntersburgpark schätzt sie, aber als Hundebesitzerin ist die Nummer eins der Huthpark.

In Vogelbergstr. 38 the graphic designer Katja von Ruville creates book covers and extraordinary jewellery. Rings for women and cufflinks for men. The shop is bright and friendly, the grass-green sign suits to the blazing chestnut trees outside the grand window. Katja shows me her small studio, where she designes and creates her jeweles. Thereby she lances in her little backyard, to me it´s like a small slice of paradise, which is anyway in a nice surrounding. So it´s easy to understand that she, as she tells me, after a childhood in munich and numerous moves all around europe and always on the run, now for the first time really has the feeling of home. But she has to admit that she before had a fear of contact with this city, which got away very quickly.She moved straight into Nordend and was accepted at once. After a short time you are recognized by the coffe shop owner and the vegetable salesman, on the street people say "hi" to you. Besides all these positve things ,what happended to her since arriving, Katja critizeses the expensive rentals. Indeed, Frankfurt is a big city, but a small one among other european cities. At last rentals are too expensive for this size of city. She admits that she was lucky with her private flat in an old building with high walls and her shop was also a big coincidence. Before having the idea of seling self-designed jewellery in a store she was attracted by her current shop.Intuitively she left her contact by the former owner and said that she, in his place, wouldn´t give the shop away. but if he would change his plans she´d be happy about his message. One and a half year late, at a time she was searching for a studio by herself, the call of former owner reached her. The decision to work in these romms and represent her work she never regret. Talking about Nordend Katja tells that the quarter is moving constantly, more and more creatives settles there and show their work in small shops and also are popular among constant customers. People now again set more values on hand made and are interested which person stands behind the work.Sustainibility is the key word and just this you find in Nordend.Nordend ist the place away from all cunsumption of the masses and the rush of the city. To answer the question what it is what makes Nordend such a lovely place Katja points on the old trees outside the shop which catched my eyes from the beginning. Also Cafe Mokscha, opended just a few time ago, has become one of her favourite places in Nordend. She also admires Günthersburgpark, but as a dog owner she prefers Huthpark.

Montag, 18. Mai 2009

We proudly present:

Für die aktuelle Prinausgabe des Journal Frankfurt haben Nils Bremer und ich zusammen die Titelgeschichte über das Leben im Nordend geschrieben. In den nächsten Tage werden hier unter dem Stichwort "Nordend" Geschichten und Menschen rund um den aussergewöhnlichen Frankfurter Stadtteil zu finden sein. Photos und Tipps dürfen gerne an frankfurtfashion@gmail.com eingesendet werden. Die schönsten Tipps und Photos werden veröffentlicht und ein individueller Nordend Guide entsteht.

For the latest issue of Journal Frankfurt Nils Bremer and I have written the cover story about life in Nordend. The upcoming days here you will find, under the cue "Nordend" stories and people all around the remarkable quarter. Pics and hints are allowed to be sent to frankfurtfashion@gmail.com. The nicest hints and photos will be made public to create an individual Nordend guide.

Sonntag, 17. Mai 2009

Club Tropicana at Ostbahnhof

Die Parties im alten Ostbahnhof in Frankfurt sind meistens laut, voll, heiss und vorallem gut. Die nächste Sause findet am kommenden Mittwoch statt und man darf es sich vorstellen "wie eine Wohnungseinweihungsfeier im Bahnhofsviertel". Man darf gespannt sein...

Ostbahnhof Frankfurt is a perfect location for good parties. Hot, crowded and loud! Next party will take place on upcoming Wednesday. Let´s see what is going to happen there!

Freitag, 15. Mai 2009

Where to go...

Dass ein Wochenende manchmal anstrengender sein kann als eine komplette Arbeitswoche beweisen die anstehenden Wochenenden im Mai. Wer heute noch Lust hat ein wenig zu tanzen ist auf der Afterparty der Gruppenausstellung "Nowaja Zemllja" von Studenten der HfG in der Fabrik (Mittlerer Hasenpfad 5, Frankfurt) gut aufgehoben. Wie auch auf der letzten "Vodka & Wasser Party" lockt die Bar mit kleinen Trinkspielchen. Am Samstag, 16.05. bekommt das Robert Johnson Unterstützung aus London mit Mock & Toof. Damit die Jungs nicht alleine die Meute zum tanzen bringen müssen, packt Oliver Hafenbauer auch noch ein paar tanzbare Platten ein. Wer auf eine große Auswahl an Dj´s und mehrere Floors steht, wird beim Underground Movement Festival am selbigen Abend im MTW in Offenbach Freude finden. Organisiert von den Machern der Monchichi Abende in der MTW Lounge sind zahlreiche Dj´s aus den Bereichen Elektro, Techno und Minimal geladen. Auch der Yachtclub läd ein zum Tanz am Samstag. *Solestar und Dj Templer werden mit Elektro und New Rave Klängen das Schiff zum schaukeln bringen. Verteilt werden soll auch ein aktuelles Set von *Solestar auf CD an alle Besucher. Die Lexie Mountain Boys aus Baltimore sind zu Gast auf ein Konzert im Hafen 2 in Offenbach am Samstag, 16.05. Einlass ist 21:30, Beginn: 22:00 Uhr und für 8 Euro Eintritt wird die 5 Frau starke amerikanische Band (ja, die Boys sind Girls) das Offenbacher Publikum mit ihrer Performance überraschen. Mit nur 3 Tagen Pause und Zeit zum Arbeiten startet das folgende Wochenende bereits am Mittwoch, 20.05. wieder. Der Saasfee* Pavillon in der Bleichstrasse 64-66hh lockt mit lauschiger Musik und dem kleinen Italiener. Wer der kleine Italiener ist und was er zubereitet sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Das lässt sich am besten bei einem Cocktail mit Blick in ein herrliches Frankfurter Grünstück herausfinden. Weg vom kulinarischen, hin zum modischen. Am selbigen Mittwoch veranstaltet die Modeschule Frankfurt eine Modenschau mit den Frankfurtern Designern Leonid Matthias und Frauenzimmer. Ort des Geschehens wird die Kirche Sankt Peter (Bleichstrasse 33, Frankfurt) sein. Im Anschluss an die Modenschau findet eine Aftershowparty statt. Und wem das alles nun zuviel des Guten ist, dem sei empfohlen, sich Decke und Apfelwein zu schnappen und am Main den Blick auf die Frankfurter Skyline zu genießen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Shops in Frankfurt: Conmoto


"Warum seid ihr nicht in Berlin mit eurem Laden" werden David und sein Kollege von Zeit zu Zeit von Besuchern ihres Combishops Conmoto (Wallstrasse 22, Frankfurt) gefragt. Neben ausgefallenen Sneakern und Freitag Umhängetaschen kann man guten, starken Kaffeé trinken oder Samstags die Spiele der Frankfurter Eintracht schauen. Und auf die Frage, warum sie denn jetzt genau hier den Shop eröffnet haben und nicht in Berlin antwortet David mit sympathischen Frankfurter Lokalpatriotismus, dass es in Frankfurt einfach noch zu wenig solcher individuellen Konzepten gibt und irgendwer ja mal anfangen müsse etwas zu bewegen.

"Why are you not staying in berlin with your shop" David and his collegue are asked from time to time by visitors in their Combishop Conmoto (Wallstrasse 22, Frankfurt). Besides fancy sneakers and Freitag shoulder bags you can drink a good, strong coffee or watch on saturdays matches of Eintracht Frankfurt. And to answer the question of the beginning, why they opened their store of all things here and not in Berlin David says with the friendly Frankurt local patriotism that Frankfurt has still too little of such individual concepts and one has to be the first to move something.

Dienstag, 12. Mai 2009

shopping tip: Lieblingsjeans

Das erste Shirt der Icons Serie "Twiggy" der dänischen POP CPH Designer ist für alle nicht Frankfurter hier zu finden sowie weitere nordische Designer wie ACNE, Filipa K. oder Malene Birger. Neben den aktuellen Kollektion dieser Labels findet man eine großzügigen Salebereich bei Lieblingsjeans.

Find the lovely "Twiggy" Shirt by POP CPH here aswell other brands as ACNE, Filipa K. or Malene Birger.

Sonntag, 10. Mai 2009

POP CPH for Boys - found at Ingmar

Versteckt im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen liegt der kleine Shop Ingmar. Auf geschätzen 10qm werden hier T-Shirts, Airbag Taschen und ausgefallene Accessoires verkauft. Auch einige ausgewählte Stücke der aktuellen Herrenkollektion von POP CPH (welche bisher nur der Damenwelt im Pulse & Vogue vorenthalten war). Unter anderem der schöne Strickcardigan in leuchtendem hellblau. Der Shop in der Laubestrasse 26 ist allerdings Donnerstags, Freitags und Samstags geöffnet.

Hidden in Frankfurt - Sachsenhausen there´s the little shop Ingmar. On about 10sqm T-Shirts, bags from Airbag and fancy accessories are sold. And also some selected items of the current mens collection of POP CPH (until now only deprived for women in Pulse & Vogue). Among others this beautiful cardigan in light blue. But the shop in Laubestraße 26 is open on Thursdays, Fridays and Saturdays.

Review: Warehouse Sale


Mittlerweile ist der "Sale" oder "Lagerverkauf" gesellschaftsfähig geworden. Wo vor einigen Jahren noch hinter hervorgehaltener Hand darüber gesprochen wurde, gilt es heute als überaus "chic" die Sales zu besuchen. Mehr noch, der Sale ist zum gesellschaftlichen Event geworden und bei einer Tasse Café darf man sich durch das ordentlich aufgebügelte Sortiment suchen. Vorbei die Zeiten von großen Wühltischen und roten Preisschildern. Die Nachhaltigkeit ist hierzulandes, zumindest in der Modeszene angekommen. Am Wochenende fand in der Kulisse des renovierten alten Schlachthofes in Offenbach der vom Freiraum Frankfurt veranstaltete Warehouse Sale statt, sowie im alten Polizeipräsidium Frankfurt durfte man sich durch die letzte Kollektion kaufen.

By now "sale" or "lagerverkauf" has become socially accepted. A few years ago you could only talk privately about it but nowadays it seems to be extremly "chic" to go on sales. Furthermore going on sales has become a social event. And with a cup of coffee in your hand you can look for something nice in a neat and ironed selection. Time has gone where you had to dig into overloaded tables and look out for red price signs. Sustainability has arrived, at least in this area, in fashion. Last weekend Warehouse Sale took place in old slaughterhouse in Offenbach hosted by Freiraum Frankfurt as well as in old police headquarter in Frankfurt where you could buy items from the last collection.
photos shot by Inga

Freitag, 8. Mai 2009

Im Gespräch mit: Oliver Hafenbauer

Für meine Interviewreihe "Im Gespräch mit..." welche im Pflasterstrand des Journal Frankfurt veröffentlicht wird haben mir bereits Miguel Ayala von Einzelkind und Moe von Phunkrealism Rede und Antwort gestanden. In der letzten Woche erschien dann das Interview mit Oliver Hafenbauer, welcher für seine Sets im Robert Johnson bekannt ist.

Oliver Hafenbauer ist seit etlichen Jahren als DJ im Bereich House-Musik in Frankfurt aktiv und ist teil der beständigen Party Reihe “No Control” im Offenbacher Robert Johnson. Ein Gespräch über die musikalische Entwicklung des beliebten Offenbacher Clubs, seiner Tätigkeit als DJ und den Standort Frankfurt.

Journal Frankfurt: Oli, du legst nunmehr einige Jahre auf, wie hat sich dein Musikstil innerhalb der elektronischen Musik entwickelt?

Bevor ich angefangen habe elektronische Musik zu entdecken, habe ich alles mögliche gehört, viel Hip Hop, Punk und Reggae. Anfang der 90er Jahre bin ich auf Acidhouse gestossen und das hat mich voll in seinen Bann gezogen. Ein guter Bekannter hat mir Sachen von Warp (Label aus UK) wie z.b Autechre, LFO, etc.. gezeigt, zu dem Zeitpunkt habe ich angefangen sporadisch Platten zu kaufen. Da war ich 15 Jahre alt, alles war total neu für mich. Mit Freunden bin ich ins Delirium gegangen, denn da gab es immer Flyer für Partys und Magazine über Club Kultur. Wir haben angefangen, uns nachts raus zu schleichen und uns die Nächte im XS, Omen und dem Dorian Gray um die Ohren zu hauen. Irgendwann gab es den Wildpitch Club, da habe ich House für mich entdeckt. Zum Ende der 90er Jahre wurde mir all das langweilig und das Clubleben hat mich nicht mehr interessiert. Nach einiger Abstinenz bin ich ins neu eröffnete Robert Johnson gegangen, das war sehr erfrischend. In den ersten Jahren besuchte ich meist die Abende von Ata, die Musik die er spielte war eher Disco orientiert wie z. B. die ganzen Sachen von Metro Area, die mich bis heute sehr stark beeinflußt haben.

Du legst im Robert Johnson mit den verschiedensten internationalen und nationalen DJs auf, dabei bist Du immer sehr anpassungsfähig - mal etwas housiger, mal deeper, immer passend zu Künstler und Publikum. Wie bereitest du dich darauf vor?

Anpassungsfähig würde ich nicht sagen. Ich kaufe House Platten, die sich in einem gewissen Spektrum bewegen. Die Grundessenz der Musik, die ich spiele ist immer House. Manche der Stücke sind eher disoorientiert andere deeper oder auch härter. Und an einem gelungenem Abend spiele ich alle Facetten!

Seit 2005 veranstalten Manuel (Raven), Zachary (Kraemer) und Du als Residents die Partyreihe “No Control” im Offenbacher Robert Johnson. Was ist speziell für Dich das besondere am auflegen dort?

Das Robert Johnson ist für mich immer noch der beste Ort zum auflegen. Dazu gehört natürlich der Sound, der auch von der Größe des Raumes und dem Holzboden abhängt, das Design, das Licht und die Videos, meine zwei
Kollegen, die Artists die wir einladen, die Leute die dort arbeiten und natürlich das sehr herzliche Publikum!

Anfang des Jahres hast Du den Bereich Booking für das Robert Johnson übernommen. Der Club zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung verschiedener elektronischer Musikrichtungen wie House, TechHouse, Minimal… aus, die nebeneinander funktionieren. Lokale DJs sowie internationale Größen haben hier schon bis zum Sonnenaufgang über dem Main das Publikum zum tanzen gebracht. Worauf liegt Dein Fokus der Auswahl der Künstler für die verschiedenen Abende? Bekommen auch noch unbekanntere DJs die Möglichkeit, sich über das Robert Johnson zu etablieren? Was denkst Du welcher Sound am besten funktioniert?

In erster Linie geht es bei der Auswahl der verschiedenen Künstler um Qualität, egal ob sie Techno oder House spielen. Dazu gehören auch „unbekanntere“ Künstler, denn sie sind sehr wichtig für die Zukunft und sie gilt es aufzubauen! Welcher Sound jedoch am besten funktioniert ist ein schwierige Frage. Was macht einen guten Abend aus? In erster Linie das alle Beteiligten, Publikum und Künstler Spass haben. Und ich würde sagen, das passiert mit 300 wie mit 1000 Leuten, fast egal ob Techno oder House an dem Abend läuft. Dem Künstler wird natürlich eine gewisse Professionalität abverlangt, um auf das Publikum einzugehen!

Frankfurt brachte einige bekannte DJs in der Szene vor. Wie siehst Du den Standort Frankfurt, denn, viele Künstler zieht es seit einigen Jahren immer stärker ins “kreativere” Berlin. Was schätzt Du an Frankfurt und hast Du so etwas wie ein wenig “Frankfurter Lokalpatriotismus?”

Frankfurt ist zwar nicht allzu groß, doch für seine Größe können wir uns eigentlich nicht beschweren. In verschiedenen kulturellen Bereichen besitzt die Stadt sehr starke Orte. Zum Beispiel in der Kunst, da gibt es die international renommierte Städelschule, das Ausstellungshaus Portikus und den Frankfurter Kunstverein. Mode, ist zwar nicht stark vertreten aber die Arbeit die der Azita Store macht, kann sich in der ganzen Welt sehen lassen. Außerdem gibt es einige gut sortierte Plattenläden wie das Freebase, Deo Records und das Pro Vinyl. Frankfurt und Berlin kann man nicht vergleichen. Berlin ist eine Weltstadt und in den letzten Jahren zu „dem“ internationalen Anlaufpunkt geworden.

Wie schauen Deine musikalischen Pläne für die Zukunft aus? Produzieren? Auflegen?

Natürlich werde ich noch auflegen. Jetzt auch vermehrt in ganz Europa und wenn es um Frankfurt geht, dann im Robert Johnson und alle zwei Monate, bei den von Manuel, Zachary und mir organisierten „Dans Paradise“ Abenden im Frankfurter Ostbahnhof. Weiterhin werden wir drei auch unsere Radiosendung „itsoktohateyourjob“ auf Radio X und die gleichnamige Internetseite pflegen. Eigene Produktionen kommen auch noch, nur brauche ich dafür viel Zeit, um mich mit allem was dazugehört vertraut zu machen.

photo credits: thanks to Oli

Donnerstag, 7. Mai 2009

Rock and Shop Warehouse Sale

Es ist doch immer wieder schön, neue Markenklamotten für wenig Geld zu erstehen. Diese Möglichkeit ergibt sich auch am kommenden Freitag, 08.05. & Samstag, 09.05. Im alten Schlachthof in Offenbach (Ernst Griesheimer Platz 6a) in der Zeit von 10:00 - 22:00 Uhr werden Stücke aus der Frühjahrs- sowie Sommerkollektion 2009 verkauft.

It´s always nice to get some fancy clothes for small money. On Friday, 08.05 & Saturday, 09.05 it´s your chance to find some at the "Rock and Shop Warehouse Sale" in Offenbach (Alte Schlachthof, Ernst Griesheimer Platz 6a). Open 10:00 - 22:00 o´clock on both days.

Dienstag, 5. Mai 2009

The Pop Icons Series

Audrey Hepburn hätte die Tage ihren 80ten Geburtstag gefeiert. Ihr Stil ist bis heute unvergessen. Flache klassische Ballerinas, kurzes schwarzes Kleid und Tiffany´s Schmuck. Sie prägte nicht nur eine Epoche sonder steht bis heute für klassische Eleganz. Aber nicht nur Audrey Hepburn prägte die Modewelt. Auch das Magermodell der 60er Jahre Twiggy wurde zur Stilikone, genauso wie Edie Sedgwick und Grace Jones. Diese Damen sind nicht nur Aushängeschilder ihrer Epoche, sondern immer wieder Inspiration für Designer und deren Kollektionen. Das Thema Stil Ikonen haben jetzt auch das dänische Designerduo POP CPH in ihre Sommerkollektion übernommen. Zusammen mit der dänischen Illustratorin Rikke Jorgensen wurden 3 T-Shirts entworfen, welche jeweils eine Stilikone der Epoche der 60er, 70er und 80er Jahre zeigen. Das erste Shirt mit der Illustration von Twiggy ist in Frankfurt bei Pulse & Vogue seit ein paar Tagen erhältlich.

These days it would have been Audrey Hepburns´ 80th birthday. Till now her style is unforgotten. Flat, classical shoes, short black dress and jewellery by Tiffanys. But not only Audry Hepburn had a large impact on fashion. Also 60s skinny model became a style icon, aswell as Edie Sedgwick and Grace Jones.These women are not only figureheads of their time but also inspiration for designer and their collections nowadays. These topic has been picked up now by danish designer duo POP CPH for their summer collection. Together with the danish illustrator Rikke Jorgensen they created 3 Shirts, which represent each with a style icon of 60s, 70s and 80s.The first shirt you receive at Pulse & Vogue / Frankfurt.
photo credits by POP CPH, thank you Mikkel!

Montag, 4. Mai 2009

listen to: Massimiliano Pagliara

"I love you and that´s me" könnte sicherlich zu einem der schönsten House Tracks dieses Sommers werden. Massimiliano Pagliara - Toxic Love - Label: Live at Robert Johnson.

For sure this will be one of the best house tracks of this summer. Massimiliano Pagliara - Toxic Love - Label: Live at Robert Johnson.
photo credis: thanks to Oli

Samstag, 2. Mai 2009

Im Gespräch mit: Phunkrealism

Für das Journal Frankfurt habe ich mit Moe und Nils von Phunkrealism ein kleines Interview geführt. Online hier zu lesen oder im folgenden.

Seit 1999 bereits legen Moe und Nils zusammen in Clubs wie dem MTW, U60311, Space Place (jetzt Tanzhaus West) oder dem Hafen2 House auf. Mittlerweile sind die beiden aber auch weit über Frankfurt mit ihrem Sound bekannt. Ein Gespräch über volle Terminkalender, den Hafen2 und die Clubszene im Rhein-Main-Gebiet.

Journal Frankfurt: Ihr stammt beide aus Offenbach. Hier habt ihr euch kennengelernt und beschlossen gemeinsam als Phunkrealism Musik zu machen. Der Hafen2 ist zu einer eurer liebsten Spielstätten geworden. Was schätzt ihr an der Location?

Phunkrealism: Der Hafen2 ist einfach die perfekte homebase. Man kann unter der Woche auf der Wiese Kraft tanken und sich am Wochenende auf den Partys verausgaben. Nirgendwo ist die Atmosphäre schöner. Wir lieben den Hafen2.

Wie seht ihr den Standort Frankfurt in der House Szene? Welche Clubs haben für Euch potential und wo würdet ihr gerne noch spielen?

Der Standort Frankfurt ist eigentlich super. Der neue Frankfurter Housesound hat für viel Furore gesorgt. Elektronische Musik und Feierkultur sind im Rhein-Main-Gebiet einfach so fest verwurzelt, dass es immer spannend bleibt.
Leider ist die Anzahl der Clubs sehr überschaubar und vor allem nicht so breit gefächert, wie in anderen Städten. Aber es gibt viele unermüdliche Partyaktivisten, die einiges bewegen… Wenn wir einen Wunschclub nennen müssten, wäre das Robert-Johnson natürlich ganz oben mit dabei…

Es gibt kaum noch erfolgreiche DJs, die nicht selbst produzieren. Wie sieht es da bei euch aus? Wann gibt’s den ersten Phunkrealism-release?

Wir sind guter Dinge und hoffen, dass es dieses Jahr so weit ist. Zu viel wird jetzt noch nicht verraten, aber da wird’s mit Sicherheit noch einige Überraschungen und interessante Kooperationen geben…

Derzeit seid ihr aktiv beim Frankfurter freien Sender Radio X.

Die Verbindung zu Radio X ist ähnlich wie die zum Hafen 2. Wir sind schon ewig bei X-Fade am Start. Mangels Zeit nur noch alle zwei Monate, aber mit Herzblut. Das Radio hat uns in der Weiterentwicklung als DJ’s sehr geholfen.
Die Tingle-Tangle DJ’s haben außerdem alle zwei Wochen (Phunkrealism am 01.05 19:00-21:00) eine Sendung auf welovehouse.fm.
Das Schöne am Radio ist die musikalische Freiheit. Es muss nicht alles tanzbar sein was gespielt wird. Man kann experimentieren, mehr nach Laune spielen...

Freitag, 1. Mai 2009

Prins Thomas Live at Robert Johnson

Am Montag, 04.05.2009 erscheint die nun zweite CD der vierteiligen Sammelreihe „Live at Robert Johnson“. Den Start macht bereits im Dezember die Grand Damé der elektronischen Musik - Chloé. Bereits der erste Track auf ihrer Compilation überzeugte. Mit Gudrun Guts Rock Bottom Riser zeigte sie gleich zu Beginn, dass ihr Set knackig und tanzbar ist. Der zweite Platz in der Sammelbox, und damit ist folglich nicht eine Wertung sondern nur die Erscheinung des Sets gemeint, wird von niemandem geringes als vom Norweger Prins Thomas besetzt. Derjenige, der mit seinen House-Sets seit langem begeistert. Ein gutes mehrstündiges Set allerdings auf die Länge einer Cd zu minimieren und dazu noch den typischen Robert Johnson Club Sound rüberzubringen erscheint als schwierig bis nicht möglich. Die Frage, was den jetzt überhaupt der typische Robert Johnson Sound wäre bleibt hier jetzt einmal offen stehen. Zu viele Dj´s und diverse Clubs haben es schon versucht die Stimmung eines Abends auf eine CD zu drücken und sind kläglich gescheitert. Aber das Robert Johnson wäre nicht das Robert Johnson wenn es nicht anders könnte. Prins Thomas bringt nicht nur die Besucher des Roberts Johnsons zum tanzen sondern auch den Hörer, welcher spätestens beim dritten Track das Tanzbein schwingen möchte. Das der Norwerger sein Handwerk versteht zeigt er in seinem Set. Prins Thomas vereint die besten Housestücke aus den letzen Jahren Robert Johnson Geschichte auf seinem Set. Von alten Bekannten wie Ricardo Villalobos, über einen Playhouse Klassiker aus dem Jahre 1999 (Acid Test – Test 1), grooviges House (Steel an´Skin – Afro Punk Reggae) bis zu neuen Produktionen ist das Set mal treibend, mal melodiös, harmonisch, überraschend (Sexual Sportswear - Sébastian Tellier) und verträumt (This Sweet Love von James Yuill im Prins Thomas Sneaky Re-Edit bei welchem man gleich über den Balkon auf dem Main blicken möchte), Robert Johnson typisch (Disco Circus – Martin Circus) und immer housig. So unterschiedlich die Titel auch sind, Prins Thomas bleibt seiner Linie treu. So wie auch das Robert Johnson:
BE TRUE TO YOUR SCHOOL.

At Monday 4th of May the second cd of the 4 pieces collection "Live at Robert Johnson" will be relaesed. Started already in december with the Grand Dame of electronic music - Chloe. Even the first track of her compilation persuaded and with Gudrun Guts Rock Bottom Riser she showed that her set is good to dance. The second part of the collector box, and this doesnt mean any assessment but just the release of the sets, is taken by well known Prins Thomas, who inspires with his house sets for a long time. To minimize a good, a couple of hours lasting set to the length of a CD and also create the typical Robert Johnson sound seems to be complicated or even unpossible. Too many DJs and clubs have tried to bring the feeling of an evening on CD and failured miserably. Prins Thomas`ability not only make people dance in Robert Johnson but even listeneres, who start shaking legs not later than the third track, is an artistic skill. Prins Thomas unites the best of house from the last years of RJ history on one set.You meet old friends like Ricardo Villalobos, a Playhouse Classic of ´99 (Acid Test-Test1) and also new producitons the set is partly impulsive, partly melodious and even dreamily(e.g.This sweet Love by James Yuill re-edited by Prins Thomas), typically Johnson (Disco Circus-Martin Circus) and always housy. Even the tracks are very different Prins Thomas sticks true to his line. Just said on one RJ poster BE TRUE TO YOUR SCHOOL...