Posts mit dem Label People from Frankfurt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label People from Frankfurt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 28. Mai 2010

Vor der Disco

Inga interpretiert die H&M Glitzerjacke wohl auf die charmanteste Weise.

Donnerstag, 21. Mai 2009

shops in Frankfurt: Galeria Pequena

Schon von weitem sehe ich vor der Eckenheimer Landstrasse 57b 2 Personen auf Stühlen sitzen, welche sich angeregt mit einer Dame unterhalten. Die Schmuckdesignerin Tanja Martinho Alves und der Illustrator Sylvain Merot winken mir schon von weitem zu. Die von Aussen etwas unscheinbar wirkende Galerie entpuppt sich im Inneren zu einem schönen Kleinod. Auf winzigem Raum stellt Tanja Martinho Alves ihre Schmuckstücke aus und fertigt sie in diesem auch an, bei einem Besuch kann man ihr beim Arbeiten über die Schulter schauen. Tanja arbeitet bereits seit 12 Jahren als Schmuckdesignerin und hat seit ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin immer in ihrem eigenen Atelier arbeiten können. Seit 4 Jahren teilt sie sich jetzt den Ausstellungsraum mit dem aus Frankreich stammenden Illustrator Sylvain Merot. Sylvain Merot gestaltet „alte Schinken“ um, alte Ölbilder mit Bergmotiven und ähnlichem gestaltet er mit fast schon sarkastisch wirkenden Figuren zu interessanten Stücken um. Selber malt er mit Ölfarben kleine Bildchen mit comichaft anmutenden Figuren – auch diese mit viel Schalk im Nacken. Wie hat es die beiden ins Nordend verschlagen? Sylvain und Tanja haben sich vor einigen Jahren in Lissabon kennengelernt. Dass die beiden in Frankfurt im Nordend „gelandet“ sind, war Zufall. Die Nachbarin Nicola von der gegenüberliegenden Blumenbar machte die beiden Künstler auf das leerstehende Ladenatelier aufmerksam, gefallen hat es beiden auf Anhieb vor allem aufgrund des großen Schaufensters. Neugierige Passanten können dort die ausgestellten Arbeiten begutachten und die Künstler bei der Arbeit beobachten. Die Auswahl des Standort Nordends war für beide eine glückliche Fügung des Schicksals. Schnell wurden sie von den freundlichen, benachbarten Geschäften aufgenommen und man lernte sich kennen. Tanja erzählt, dass das besondere im Nordend das Miteinander der Menschen ist. Oftmals setzen sich ältere Damen auf ihrem Weg zum einkaufen zu einer kurzen Pause auf die sich vor der Galerie befindenden Stühle, auch mit den Schülern der anliegenden Blindenschule ist man im Gespräch, wenn die Blinden sich mit ihren Stöcken den Weg über die Eckenheimer Landstraße suchen. Die Menschen helfen sich hier noch gegenseitig und der soziale Aspekt überwiegt. Die Ladenbesitzer inspirieren sich gegenseitig mit Ideen und arbeiten zusammen. „Jeder hat ein Auge auf den anderen“ meint Sylvain mit seinem franzöischen Akzent, und, dass würde er nicht negativ, sondern positiv meinen. Beide sind der Meinung, dass das Nordend mit der Zeit wächst. Es zieht mehr Menschen dorthin um ein Geschäft mit aussergewöhnlichen Dingen zu eröffnen. Das funktioniert aber auch nur hier, denn die Menschen, so scheint es, haben hier ein wenig mehr Zeit sich alles anzusehen. Ob sie den Platz hier gegen eine Toplage in der Innenstadt tauschen würden? Beide schütteln den Kopf, das wäre einfach nicht „unser Platz gewesen“, dass sie jetzt hier sind, war nicht auskalkuliert, es war eine spontante Entscheidung „aus dem Bauch heraus“. Sie haben sich vom ersten Augenblick in diesem Viertel „richtig gefühlt“ und dieses Gefühl kann ihnen kein Ladengeschäft in der Innenstadt geben.

Already afar i can see 2 people sitting on chairs in front of Eckenheimer Landstraße 57b and talking with a lady. Tanja Martinho Alves, jewellery designer and Sylvain Merot, illustrator, are waving. From the outside the gallery appears a little bit unimpressive but when you go in you find a real gem. In this small location Tanja Martinho Alves shows her jewellery and also creates them there: If you like you can take a glanze over her shoulder and watch her working. Since 12 years Tanja is working as jewellery designer and since ending her education to become a goldsmith she has worked in her own studio. For about 4 years now she is sharing this showromm with french illustrator Sylvain Merot. Sylvain Merot rerarranges old pictures. With almost sarcastic figures he alters old oil paintings with mountains on in very interesting pieces. Himself he paints little pictures with comic-like figures-and also these with a lot of joke. But what has taken them into Nodend? Sylvain and Tanja have met a few years ago in Lissabon. It was by chance that they came to Nordend. Their neighbour Nicola from the flowershop across gave them the hint for the abandoned studio which attracted them both from the first moment especially because of the big shop window. Curious pedestrians are so allowed to watch the exposed things and the artists by their work. For both of them the habitat Nordend was a lucky accident of destiny. Very quickly they were accepted by surrounding shops and got to know them better and better. Tanja tells that the cooperation of the people of Nordend makes ist so special. Often old ladys take a seat on the chairs in front of the studio on their way shopping, making a brake and also with the students of the close by school for blind people they talk when the students are searching their way on Eckenheimer Landstraße. People are helping each other and the social aspect is very important. Shop owners inspire one another with new ideas and are working together. "Everybody has an eye on the others" says Sylvain with his french accent, and not in a negative way but in a positive. Both have the opinion that Nordend grows with the time. More people who want to open a shop with fancy things are attracted by Nordend.But this only wokrs there, because people in Nordend seem to have more time to have a look on all things. If they would switch their shop for one directly in the city? Both shake their heads, that just wouldn´t have been" their place". That they are now here wasn´t calculated, it was a spontaneous decision out of the belly. They have felt comfortable and right since the first moment in this quarter and this feeling they´d never have with a shop in the city.

Dienstag, 19. Mai 2009

shops in Frankfurt: Grassgrün

In der Vogelsbergstrasse 38 arbeitet die gelernte Grafikdesignerin Katja von Ruville als Buchgestalterin und entwirft aussergewöhnliche Schmuckstücke. Ringe für die Damen und Manschettenknöpfe für den Herren. Der Laden ist hell und freundlich, das grassgrüne Ladenschild passt zu den frisch, leuchtenden Kastanienbäumen welche man durch das große Schaufenster beobachten kann. Katja zeigt mir ihre kleine Werkstatt, wo sie selber ihren Schmuck entwirft und gestaltet. Dabei blickt sie in ihren kleinen Hinterhofgarten, mir kommt es vor wie ein kleines Stück Paradies, welches sich in einer sowieso schon schönen Gegend befindet. Uns so kann ich nachvollziehen, wie sie mir erzählt, dass sie nach einer Kindheit in München und zahlreichen Umzügen innerhalb Europas und immer auf dem Sprung in Frankfurt das erste Mal wirklich in der Heimat angekommen zu sein scheint. Zugegeben, im Gespräch erzählt sie, dass auch sie vorher ein wenig berührungsängste mit der Stadt hatte, dieser Zustand verflüchtigte sich aber sehr schnell. Sie ist direkt ins Nordend gezogen und von diesem Stadtteil sofort „aufgenommen“ worden. Nach kurzer Zeit wird man von Cafeebesitzern und dem kleinen Gemüsehändler wiedererkannt, auf der Straße wird man gegrüsst. Bei all dem Positiven, dass ihr seit ihrer Ankunft erfahren ist, kritisiert Katja die hohen Mieten in Frankfurt. Zwar ist Frankfurt eine Großstadt, aber sie ist eine der kleinen unter den europäischen Metropolen, und für diese Größe seien die Mieten letztendlich zu teuer. Sie selber meint, dass sie mit ihrer privaten Altbauwohnung Glück hatte und auch das Ladenlokal war ein großer Zufall. Bevor sie die Idee hatte, ihren eigen entworfenen Schmuck in einem Laden zu verkaufen ist ihr der jetzige Laden aufgefallen. Instinktiv ließ sie bei dem Vorbesitzer ihre Kontake zurück und meine, dass sie an seiner Stelle den Laden niemals hergeben sollte, würde er sich es allerdings einmal anders überlegen, würde sie sich über eine Meldung freuen. 1,5 Jahre später, derzeit suchte sie selber gerade Atelierräume, kam der Anruf des Vorbesitzers. Die Entscheidung, in diesen Räumen zu arbeiten und ihre Werke zu präsentieren hat sie nicht bereut. Im Gespräch über das Nordend erzählt Katja, dass sich das Viertel ständig bewegt, es gibt immer mehr Kreative, die ihre Arbeiten in den kleinen Läden ausstellen und auch einen festen Käuferkreis finden. Die Menschen legen wieder mehr Wert auf das Handwerk und interessieren sich wieder mehr für den Künstler hinter dem Produkt. Nachhaltigkeit ist hier das richtige Stichwort, und genau diese findet man im Nordend. Ob beim kleinen Gemüsehändler, im Café oder den Geschäften. Das Nordend ist der Platz fernab des Massenkonsums und der Hektik der Großstadt. Auf die Frage hin, was das Nordend denn so lebenswert machen würde, schwärmt auch die Schmuckdesignerin von dem alten Baumbestand vor dem Laden, welcher mir schon zu Beginn auffiel. Auch das Café Mokscha, welches vor kurzem eröffnete ist eines ihrer Lieblingsorte geworden. Auch den Güntersburgpark schätzt sie, aber als Hundebesitzerin ist die Nummer eins der Huthpark.

In Vogelbergstr. 38 the graphic designer Katja von Ruville creates book covers and extraordinary jewellery. Rings for women and cufflinks for men. The shop is bright and friendly, the grass-green sign suits to the blazing chestnut trees outside the grand window. Katja shows me her small studio, where she designes and creates her jeweles. Thereby she lances in her little backyard, to me it´s like a small slice of paradise, which is anyway in a nice surrounding. So it´s easy to understand that she, as she tells me, after a childhood in munich and numerous moves all around europe and always on the run, now for the first time really has the feeling of home. But she has to admit that she before had a fear of contact with this city, which got away very quickly.She moved straight into Nordend and was accepted at once. After a short time you are recognized by the coffe shop owner and the vegetable salesman, on the street people say "hi" to you. Besides all these positve things ,what happended to her since arriving, Katja critizeses the expensive rentals. Indeed, Frankfurt is a big city, but a small one among other european cities. At last rentals are too expensive for this size of city. She admits that she was lucky with her private flat in an old building with high walls and her shop was also a big coincidence. Before having the idea of seling self-designed jewellery in a store she was attracted by her current shop.Intuitively she left her contact by the former owner and said that she, in his place, wouldn´t give the shop away. but if he would change his plans she´d be happy about his message. One and a half year late, at a time she was searching for a studio by herself, the call of former owner reached her. The decision to work in these romms and represent her work she never regret. Talking about Nordend Katja tells that the quarter is moving constantly, more and more creatives settles there and show their work in small shops and also are popular among constant customers. People now again set more values on hand made and are interested which person stands behind the work.Sustainibility is the key word and just this you find in Nordend.Nordend ist the place away from all cunsumption of the masses and the rush of the city. To answer the question what it is what makes Nordend such a lovely place Katja points on the old trees outside the shop which catched my eyes from the beginning. Also Cafe Mokscha, opended just a few time ago, has become one of her favourite places in Nordend. She also admires Günthersburgpark, but as a dog owner she prefers Huthpark.

Freitag, 8. Mai 2009

Im Gespräch mit: Oliver Hafenbauer

Für meine Interviewreihe "Im Gespräch mit..." welche im Pflasterstrand des Journal Frankfurt veröffentlicht wird haben mir bereits Miguel Ayala von Einzelkind und Moe von Phunkrealism Rede und Antwort gestanden. In der letzten Woche erschien dann das Interview mit Oliver Hafenbauer, welcher für seine Sets im Robert Johnson bekannt ist.

Oliver Hafenbauer ist seit etlichen Jahren als DJ im Bereich House-Musik in Frankfurt aktiv und ist teil der beständigen Party Reihe “No Control” im Offenbacher Robert Johnson. Ein Gespräch über die musikalische Entwicklung des beliebten Offenbacher Clubs, seiner Tätigkeit als DJ und den Standort Frankfurt.

Journal Frankfurt: Oli, du legst nunmehr einige Jahre auf, wie hat sich dein Musikstil innerhalb der elektronischen Musik entwickelt?

Bevor ich angefangen habe elektronische Musik zu entdecken, habe ich alles mögliche gehört, viel Hip Hop, Punk und Reggae. Anfang der 90er Jahre bin ich auf Acidhouse gestossen und das hat mich voll in seinen Bann gezogen. Ein guter Bekannter hat mir Sachen von Warp (Label aus UK) wie z.b Autechre, LFO, etc.. gezeigt, zu dem Zeitpunkt habe ich angefangen sporadisch Platten zu kaufen. Da war ich 15 Jahre alt, alles war total neu für mich. Mit Freunden bin ich ins Delirium gegangen, denn da gab es immer Flyer für Partys und Magazine über Club Kultur. Wir haben angefangen, uns nachts raus zu schleichen und uns die Nächte im XS, Omen und dem Dorian Gray um die Ohren zu hauen. Irgendwann gab es den Wildpitch Club, da habe ich House für mich entdeckt. Zum Ende der 90er Jahre wurde mir all das langweilig und das Clubleben hat mich nicht mehr interessiert. Nach einiger Abstinenz bin ich ins neu eröffnete Robert Johnson gegangen, das war sehr erfrischend. In den ersten Jahren besuchte ich meist die Abende von Ata, die Musik die er spielte war eher Disco orientiert wie z. B. die ganzen Sachen von Metro Area, die mich bis heute sehr stark beeinflußt haben.

Du legst im Robert Johnson mit den verschiedensten internationalen und nationalen DJs auf, dabei bist Du immer sehr anpassungsfähig - mal etwas housiger, mal deeper, immer passend zu Künstler und Publikum. Wie bereitest du dich darauf vor?

Anpassungsfähig würde ich nicht sagen. Ich kaufe House Platten, die sich in einem gewissen Spektrum bewegen. Die Grundessenz der Musik, die ich spiele ist immer House. Manche der Stücke sind eher disoorientiert andere deeper oder auch härter. Und an einem gelungenem Abend spiele ich alle Facetten!

Seit 2005 veranstalten Manuel (Raven), Zachary (Kraemer) und Du als Residents die Partyreihe “No Control” im Offenbacher Robert Johnson. Was ist speziell für Dich das besondere am auflegen dort?

Das Robert Johnson ist für mich immer noch der beste Ort zum auflegen. Dazu gehört natürlich der Sound, der auch von der Größe des Raumes und dem Holzboden abhängt, das Design, das Licht und die Videos, meine zwei
Kollegen, die Artists die wir einladen, die Leute die dort arbeiten und natürlich das sehr herzliche Publikum!

Anfang des Jahres hast Du den Bereich Booking für das Robert Johnson übernommen. Der Club zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung verschiedener elektronischer Musikrichtungen wie House, TechHouse, Minimal… aus, die nebeneinander funktionieren. Lokale DJs sowie internationale Größen haben hier schon bis zum Sonnenaufgang über dem Main das Publikum zum tanzen gebracht. Worauf liegt Dein Fokus der Auswahl der Künstler für die verschiedenen Abende? Bekommen auch noch unbekanntere DJs die Möglichkeit, sich über das Robert Johnson zu etablieren? Was denkst Du welcher Sound am besten funktioniert?

In erster Linie geht es bei der Auswahl der verschiedenen Künstler um Qualität, egal ob sie Techno oder House spielen. Dazu gehören auch „unbekanntere“ Künstler, denn sie sind sehr wichtig für die Zukunft und sie gilt es aufzubauen! Welcher Sound jedoch am besten funktioniert ist ein schwierige Frage. Was macht einen guten Abend aus? In erster Linie das alle Beteiligten, Publikum und Künstler Spass haben. Und ich würde sagen, das passiert mit 300 wie mit 1000 Leuten, fast egal ob Techno oder House an dem Abend läuft. Dem Künstler wird natürlich eine gewisse Professionalität abverlangt, um auf das Publikum einzugehen!

Frankfurt brachte einige bekannte DJs in der Szene vor. Wie siehst Du den Standort Frankfurt, denn, viele Künstler zieht es seit einigen Jahren immer stärker ins “kreativere” Berlin. Was schätzt Du an Frankfurt und hast Du so etwas wie ein wenig “Frankfurter Lokalpatriotismus?”

Frankfurt ist zwar nicht allzu groß, doch für seine Größe können wir uns eigentlich nicht beschweren. In verschiedenen kulturellen Bereichen besitzt die Stadt sehr starke Orte. Zum Beispiel in der Kunst, da gibt es die international renommierte Städelschule, das Ausstellungshaus Portikus und den Frankfurter Kunstverein. Mode, ist zwar nicht stark vertreten aber die Arbeit die der Azita Store macht, kann sich in der ganzen Welt sehen lassen. Außerdem gibt es einige gut sortierte Plattenläden wie das Freebase, Deo Records und das Pro Vinyl. Frankfurt und Berlin kann man nicht vergleichen. Berlin ist eine Weltstadt und in den letzten Jahren zu „dem“ internationalen Anlaufpunkt geworden.

Wie schauen Deine musikalischen Pläne für die Zukunft aus? Produzieren? Auflegen?

Natürlich werde ich noch auflegen. Jetzt auch vermehrt in ganz Europa und wenn es um Frankfurt geht, dann im Robert Johnson und alle zwei Monate, bei den von Manuel, Zachary und mir organisierten „Dans Paradise“ Abenden im Frankfurter Ostbahnhof. Weiterhin werden wir drei auch unsere Radiosendung „itsoktohateyourjob“ auf Radio X und die gleichnamige Internetseite pflegen. Eigene Produktionen kommen auch noch, nur brauche ich dafür viel Zeit, um mich mit allem was dazugehört vertraut zu machen.

photo credits: thanks to Oli

Samstag, 2. Mai 2009

Im Gespräch mit: Phunkrealism

Für das Journal Frankfurt habe ich mit Moe und Nils von Phunkrealism ein kleines Interview geführt. Online hier zu lesen oder im folgenden.

Seit 1999 bereits legen Moe und Nils zusammen in Clubs wie dem MTW, U60311, Space Place (jetzt Tanzhaus West) oder dem Hafen2 House auf. Mittlerweile sind die beiden aber auch weit über Frankfurt mit ihrem Sound bekannt. Ein Gespräch über volle Terminkalender, den Hafen2 und die Clubszene im Rhein-Main-Gebiet.

Journal Frankfurt: Ihr stammt beide aus Offenbach. Hier habt ihr euch kennengelernt und beschlossen gemeinsam als Phunkrealism Musik zu machen. Der Hafen2 ist zu einer eurer liebsten Spielstätten geworden. Was schätzt ihr an der Location?

Phunkrealism: Der Hafen2 ist einfach die perfekte homebase. Man kann unter der Woche auf der Wiese Kraft tanken und sich am Wochenende auf den Partys verausgaben. Nirgendwo ist die Atmosphäre schöner. Wir lieben den Hafen2.

Wie seht ihr den Standort Frankfurt in der House Szene? Welche Clubs haben für Euch potential und wo würdet ihr gerne noch spielen?

Der Standort Frankfurt ist eigentlich super. Der neue Frankfurter Housesound hat für viel Furore gesorgt. Elektronische Musik und Feierkultur sind im Rhein-Main-Gebiet einfach so fest verwurzelt, dass es immer spannend bleibt.
Leider ist die Anzahl der Clubs sehr überschaubar und vor allem nicht so breit gefächert, wie in anderen Städten. Aber es gibt viele unermüdliche Partyaktivisten, die einiges bewegen… Wenn wir einen Wunschclub nennen müssten, wäre das Robert-Johnson natürlich ganz oben mit dabei…

Es gibt kaum noch erfolgreiche DJs, die nicht selbst produzieren. Wie sieht es da bei euch aus? Wann gibt’s den ersten Phunkrealism-release?

Wir sind guter Dinge und hoffen, dass es dieses Jahr so weit ist. Zu viel wird jetzt noch nicht verraten, aber da wird’s mit Sicherheit noch einige Überraschungen und interessante Kooperationen geben…

Derzeit seid ihr aktiv beim Frankfurter freien Sender Radio X.

Die Verbindung zu Radio X ist ähnlich wie die zum Hafen 2. Wir sind schon ewig bei X-Fade am Start. Mangels Zeit nur noch alle zwei Monate, aber mit Herzblut. Das Radio hat uns in der Weiterentwicklung als DJ’s sehr geholfen.
Die Tingle-Tangle DJ’s haben außerdem alle zwei Wochen (Phunkrealism am 01.05 19:00-21:00) eine Sendung auf welovehouse.fm.
Das Schöne am Radio ist die musikalische Freiheit. Es muss nicht alles tanzbar sein was gespielt wird. Man kann experimentieren, mehr nach Laune spielen...

Montag, 13. April 2009

Whitest Boy Alive - Aftershow Party Review




Just a short photo review of yesterdays evening in Ostbahnhof Frankfurt. First photo: Mahret´s & Judy´s empty glasses, second photo: Inga doing well, third photo: real live music, last photo: Peter (dressed up in WoodWood) and Inga on their way back.

Donnerstag, 9. April 2009

Im Gespräch mit: Einzelkind

For Journal Frankfurt I interviewed Miguel Ayala from Einzelkind. Find the interview online or read here:

Arno Völker und Miguel Ayala sind “Einzelkind”. Und unter diesem Namen auch weit über die Houseszene im Rhein-Main Gebiet bekannt. Ich habe Miguel (Foto rechts) im abendlichem Frankfurt getroffen um ein wenig über Musikentwicklung, Labelarbeit und den Standort Frankfurt zu sprechen.

Journal Frankfurt: Miguel, Arno und Du habt euch in früheren Jahren einen Namen durch das Auflegen von Drum’n'Bass gemacht. Heute liegt euer Fokus auf House-Musik. Stirbt Drum’n'Bass in Frankfurt aus?

Miguel Ayala: Das kann ich so nicht sagen, da ich ehrlich gesagt mit der Szene nicht mehr in Kontakt stehe. Mir scheint als gäbe es weniger Veranstaltungen als früher, aber das kann auch daran liegen, dass wir vor einigen Jahren selber aufgehört haben die Reihe „FUEL“ im Robert Johnson zu machen. Persönlich war D&B für uns aber schon sehr wichtig, darüber haben Arno und ich uns ja auch kennengelernt.

War der Wechsel zu House eine strategische Entscheidung?

Nein, sicher nicht. Wir haben uns 2006 zusammengesetzt, ein wenig gebastelt und sind eher aus Neugier und Zufall auf House gekommen. Herausgekommen ist unsere erste EP auf dem Label „Kindisch“. Die ist gut angekommen.

2008 habt ihr euer eigenes Label “La Peña” gegründet - und dazu eine gleichnamige Party-Reihe. Das besondere an den Veröffentlichungen ist, dass ihr die Künstler nicht nennt …

Ja, bei La Peña steht an erster Stelle die Musik, nicht der Name des Künsters. Mehr oder weniger hat sich das Konzept von selber ergeben. Wir versuchen schon auf jeder Platte einen Track von Einzelkind Trackrauszubringen, ansonsten geben wir auch jetzt noch unbekannten Künstlern die Möglichkeit etwas zu veröffentlichen. Doch auch die Namen renommierter Produzenten nennen wir nicht. Der Track muss uns einfach gefallen und zu uns passen. Damit sind wir flexibler: auf bestimmte Künstler oder Stilrichtungen sind wir nicht festgelegt.

Das gilt auch für die Orte der La-Peña-Labelnächte …

Für dieses Jahr sind noch drei weitere Veranstaltungen im Robert Johnson geplant, außerhalb des Rhein Main Gebiets wird es unter anderem Partys in Berlin, Hamburg, Rom und Belgien geben. Ansonsten legt Arno noch als “Einzelkind” in Frankfurt ab und an im Monza oder der U-Bar auf. Arno ist der Part der auflegt und reist, ich bin fürs Label und Produzieren zuständig. Das ständige rumreisen wäre nichts für mich …

Warum habt ihr als Ausgangspunkt Frankfurt gewählt?

Arno und ich sind in Frankfurt groß geworden. Wir haben unseren Freundeskreis und unsere Familien hier. Ich kann es nachvollziehen, wenn Künstler nach Berlin gehen – die Arbeitsumstände sind dort einfacher, da viel mehr Produzenten & DJs in der Hauptstadt leben und arbeiten. Eine Vernetzung gelingt dort einfacher.

Im Internet: www.einzelkind.info / www.lapeña.de

Donnerstag, 12. Februar 2009

Frankfurt Fashion for Shift City Guide

Shift City Guide is a city guide for creative tourist. Frankfurt Fashion was asked for an interview and here you can read the whole interview. Talking about favourite places, shopping possibilities and life in and around Frankfurt. Shift City Guide is also available for Berlin, Amsterdam, London, Paris and many more.

Samstag, 17. Januar 2009

Hafenbauer & Raven for Robert Johnson

Latest collaboration: Oliver Hafenbauer and Manuel Raven made a special limited t-shirt edition called "Late Summer Love" for Robert Johnson Club in Offenbach. Both are known from their regular "no control" parties at Robert Johnson or their Dansparadise at Ostbahnhof Frankfurt. These shirts are available directly at Azita (perhaps you meet the boys themselfes) or if you don´t live in Frankfurt or near order online via Ongaku music.

Dienstag, 13. Januar 2009

Love for Horst

-10 degrees in Frankfurt. Frosty and snowy. And in this time you need love. Much love. Horst asked bloggers to send him love. So, Judy did. Find all the other lovely pictures here. By the way... Judy´s photo didn´t make a big journey - Horst is from Frankfurt, too.
Judy´s dress on picture: ACNE

Donnerstag, 18. Dezember 2008

people met in Frankfurt: Inga

Inga loves photos and travelling. A perfect symbiosis. At the moment she visits Asian and European countries. From each of her trips she brings photos to Frankfurt. Photos with emotions. Highly expressed feelings. Watching her photos makes you diving into another world. Let you feel as if you have been already at the place somewhen. She catches moments in her very own way and she doesn´t only photograph beautiful things. But even in these ugly, strange things you find something beautiful touching your mind. Inga has the talent to catch a feeling in a photo. Watching her photos is like reading a very good book. Her pictures don´t neet any explanation, they speak their own language. At the moment she is on the way to her next travel: Warzawa. Looking forward to seeing her pictures. And if you like to visit Inga click here.