Die Fantastischen Vier begleiten den ein oder anderen ja schon seit über 20 Jahren. Erste Küsse, Snowboardtrips, laue Nächte am Strand - die HipHop Beats der Stuttgarter verbinden die Meisten mit jugendlichen Erinnerungen. Morgen veröffentlichen die Fantastischen Vier ihre neue Single "Gebt uns ruhig die Schuld". Weniger HipHop lastig, dafür ruhiger. Die Fantastischen Vier werden ruhiger - von schlechter redet aber keiner! Eine schöne musikalische Entwicklung der Stuttgarter. Donnerstag, 29. April 2010
Fantastische Vier - Gebt uns ruhig die Schuld
Die Fantastischen Vier begleiten den ein oder anderen ja schon seit über 20 Jahren. Erste Küsse, Snowboardtrips, laue Nächte am Strand - die HipHop Beats der Stuttgarter verbinden die Meisten mit jugendlichen Erinnerungen. Morgen veröffentlichen die Fantastischen Vier ihre neue Single "Gebt uns ruhig die Schuld". Weniger HipHop lastig, dafür ruhiger. Die Fantastischen Vier werden ruhiger - von schlechter redet aber keiner! Eine schöne musikalische Entwicklung der Stuttgarter. Mittwoch, 28. April 2010
Montag, 26. April 2010
Zu Tisch mit: Benjamin Lauterbach
Es regnet, und wir bekommen im vollbesetzten Fontana di Trevi im Nordend gerade noch einen kleinen Zweiertisch. Benjamin Lauterbach erscheint so, wie ich mir einen Schriftsteller vorstelle: im mit Lederpatches besetzten Sakko und mit speckiger Ledertasche, selbst das iPhone zieht er aus einem braunen, abgegriffenen Ledermäppchen. Bevor wir überhaupt sitzen, schweift sein Blick über die Teller der übrigen Besucher, und Lauterbach verkündet auf sympathische Weise, dass er heute richtig schlemmen möchte. Bei gemischter Vorspeisenplatte, Scaloppina und Saltimbocca unterhalten wir uns über Frankfurt und Berlin, den Neobiedermeier im Nordend und im Prenzlauer Berg, über die schönsten Plätze in Frankfurt und über Heimat... weiterlesenBenjamin Lauterbach ist Schriftsteller und Redakteur beim Hessischen Rundfunk, er lebt in Frankfurt und Berlin. Für das Journal Frankfurt habe ich mich mit dem Schriftsteller bei üppigem italienischem Essen, kitschiger italienischer Restaurantmusik und manchmal nicht ganz aufmerksamen Kellnern über Frankfurt, Berlin, dem Neobiedermeier und über Heimat unterhalten.
Freitag, 23. April 2010
GET SHOT II BY FILIPPA K IN FRANKFURT
Mittwoch, 21. April 2010
Happy Fish von PEZ
Pez ist einer der bekanntesten Streetart/Graffitti Künstlers Spaniens, und egal in welcher Stadt man sich nach Stickern, Streetart und Graffii umschaut sind Pez und seine comic artigen Fische überall zu sehen. Selbst in den bekanntesten Streetart Gallerien ist der Fisch zu finden. Frankfurt Fashion hofft nun also, dass sich bald der Happy Fish sich neben die anderen Vinyltoys gesellt. Sonntag, 18. April 2010
Konfetti Party
Samstag, 17. April 2010
Dolomiti
Gestern habe ich mir, seit langem, mal wieder ein Eis am Stiel kaufen wollen. Erschreckend musste ich feststellen, dass es die meisten meiner Lieblingssorten nicht mehr gibt. Manche gibt es schon seit mehr als 15 Jahren nicht mehr wie mir durch eine spätere Recherche bewusst wurde. Ich werde also nie wieder in den Genuss eines Dolomiti kommen! Vielleicht ist es aber auch gar nicht so das Eis selber, sondern die Nostalgie die dahinter steckt. Die unbeschwerte Kindheit in den 80ern, auf dem Camingplatz mit dem Fahrrad wild umherfahren, Eisflecken am Bauch, New Wave Sounds aus dem Kassettenrecorder der Eltern, meiner damals sehr kleinen Schwester ein MiniMilk schenken von meinem wenigen Taschengeld...Klub Kleiner
Man sieht, im wahrsten Sinne des Wortes, der klassische Flyer hat ausgediehnt. In der Zeit des Web 2.0 starten die Clubs mit Imagevideos - Klub Kleiner in Frankfurt fängt damit jetzt schon mal ziemlich gelungen an.
Frankfurt ist nicht Berlin, soviel steht schon mal fest und daran soll sich auch nichts ändern - auch kopiert wird nicht. Aber die Inspiration sitzt in den Köpfen der zwei Kreativen. Nun holen wir uns zwei Kreative aus Berlin in unsere schöne Stadt, und zwar Rico Henschel besser bekannt als SweetnCandy (Rompecabeza / Style Rockets / Dumb-Unit) und unseren Freund Karol (Klangsucht / IfaP) der mit Klangsucht als Agentur und dem Golden Gate als Homebase, sich quer durch den Berliner Undergroundzirkus spielt und ebenso die renommierten Clubs Tresor, Weekend oder Ritter Butzke beschallt. Ursprünglich aus Kaiserslautern und Köln stammend, freut er sich, mal wieder in seinem alten Feierbezirk aufzulegen. Und somit werden wir auch im April neben erstklassiger Musik und hemmungsloser Feierei, mit einem Trailer die Leute frühzeitig in Stimmung zu bringen. Darüber hinaus wird es wie auch im letzten Monat eine Videoprojektion von Gonzo Gonzalez geben.
Samstag, 17.04.2010, Kaiserstrasse 39, Frankfurt, Klub Kleiner
Freitag, 16. April 2010
Win 2x2 Tickets!
Smirnoff Experience Berlin - Vote for my Party. Und gewonnen haben doch tatsächlich Frankfurter! Daher verlost Frankfurt Fashion nun auch 2x2 Gästelistenplätze für das rauschende Fest am Freitag, 23.04.2010 im EWerk in Berlin. Wer also auf der Smirnoff Experience Berlin zu Simian Mobile Disco tanzen möchte hinterlässt einfach einen kurzen Kommentar bis Sonntag, 18.04.2010 um 12:00 Uhr und eine Emailadresse. Und wie immer der Form wegen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Donnerstag, 15. April 2010
Mittwoch, 14. April 2010
Picknick - bestellt im Internet
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Picknick
Montag, 12. April 2010
Ausstellungseröffnung

Martin Neumaier Der Bismarck-Archipel-Komplex und Holger Wüst Messianismus und historischer Materialismus.Eröffnung/Opening: Freitag/Friday, 16. April, 7-9 pm.
Ausstellungsdauer/exhibition dates: 17. April - 5. Juni 2010.
Öffnungsdauer/opening hours: Di - Sa/Tue-Sat, noon - 4 pm.
Galerie Parisa Kind
Offenbacher Landstrasse 11-13
60599 Frankfurt am Main
Sonntag, 11. April 2010
Tom Ford "A Single Man"
Tom Ford inszeniert „A Single Man“ als melodramatisches Gesamtkunstwerk, das zentrale Problematiken von Menschen im allgemeinen und zeitgeschichtliche Probleme der amerikanischen Gesellschaft thematisiert: Die Frage nach dem Sinn des Daseins, das Problem des Älterwerdens, der verzweifelte Versuch an der Vergangenheit festzuhalten, die Homosexualität in den prüden 60ern der USA und der Umgang mit der Angst. Zentrales Thema ist aber das Leben nach dem Verlust der Großen Liebe und die damit verbundene Depression. Die perfekte ästhetische Inszenierung jeder einzelnen Szene ist das eigentliche Kunstwerk, was Tom Ford vollbracht hat. Jedes Set kann als Modefotografie in einer Zeitschrift gedruckt oder als zeitgeschichtliches Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft der 60er Jahre im Museum hängen. Von der Kleidung über die Architektur, die Accessoires bis hin zum Styling hat Tom Ford die wichtigsten Prototypen der amerikanischen Kultur- und Modegeschichte der 60er Jahre wiederaufleben lassen. Eine unglaublich tiefe Melancholie und Dramatik ist durch die Mischung der Abfolge von Ereignissen aus der Gegenwart, aus der Traumwelt und aus der Vergangenheit des Lebens der Hauptsfigur entstanden. Ein Albtraum in Zeitlupe, der den bittersüßen Schmerz des Verlustes auf eine subtile Art veranschaulicht.Freitag, 9. April 2010
Freebase Radioshow mit Dos Dos

FREEBASE RADIOSHOW with Dos Dos - 02.04.2010
Mit dem Alter werden die regelmäßigen Besuche im Plattenladen immer seltener, dass liegt sicher nicht an mangelndem Interesse, sondern vielmehr an der mangelnden Zeit. Wie schön nun, dass jeden 1. und 3. Montag im Montag Frankfurts Vorzeigeplattenladen Freebase auf Big City Beats eine eigene Radiosendung hostet in welcher wechselnde Gäste Platten vorstellen. DosDos war Gast vergangenen Montag, das Set gibt es hier nochmal zum downloaden und anhören.
Mit dem Alter werden die regelmäßigen Besuche im Plattenladen immer seltener, dass liegt sicher nicht an mangelndem Interesse, sondern vielmehr an der mangelnden Zeit. Wie schön nun, dass jeden 1. und 3. Montag im Montag Frankfurts Vorzeigeplattenladen Freebase auf Big City Beats eine eigene Radiosendung hostet in welcher wechselnde Gäste Platten vorstellen. DosDos war Gast vergangenen Montag, das Set gibt es hier nochmal zum downloaden und anhören.
Donnerstag, 8. April 2010
Healthy Fashion - size zero adé!

ESSEN WIEDER ERLAUBT - oder, warum Mode wieder gesund ist Es scheint als hätte sich etwas in der Modebranche getan. Marc Jacobs hat für Louis Vuitton weibliche Kurven in die Mode zurückgebracht. Mit Adriana Lima lief auch Bar Raffaeli, Karolina Kurkova, Laeticia Casta und Elle Macpherson auf der Prêt-à-porter-Schau in Paris. In Mailand hatte Miuccia Prada Doutzen Kroes auf dem Laufsteg – ein Mädchen, das sonst Victorias Secret Shows läuft und Covershoots für Magazine macht. Eigentlich ungewöhnlich so viele Kurven zu sehen aber die Anwesenden der Show waren begeistert. Endlich scheint der jahrelange Magerwahn in der Modebranche zu vergehen und gesunde schlanke Mädchen dürfen auf den Laufsteg und versuchen das Image der Modeindustrie und auch die Vorbildfunktion gerade zu rücken. Diskussionen über den Körperkult bei Models gibt es schon mindestens so lange wie das Business an sich.
Mit Twiggy begannen die mageren Zeiten der Models in den 60er Jahren. Veruschka folgte in den 70ern und Kate Moss war für die weiblichen Kurven und ein gesundes Körperbild nicht gerade sehr hilfreich. Wohingegen in der Kunst doch weibliche Formen als sehr erstrebenswert gelten und von Künstlern aus allen Epochen gerne visualisiert wurden. Und da die Kunst meistens die Mode beeinflusst sollte man denken, dass Weiblichkeit in ist. Gerade wenn es um Kleidung geht, die ja schließlich von Frauen getragen wird.
Einige schockierende Schicksale von international bekannten Topmodels wurden wenn auch spärlich in der Presse kommuniziert. Wie zum Beispiel der Selbstmord einer angeblich schwer depressiven Koreanerin namens Daul Kim. Sie erhängte sich in ihrem Apartment in Paris vergangenen November. Das 20 jährige Topmodel arbeitete unter anderem für Dolce & Gabbana, Chanel und Louis Vuitton. In ihrem Blog erzählte das Model vom Stress ihres Berufs und der Angst zuzunehmen. Im Jahr 2007 starben zwei südamerikanische Schwestern an den Folgen ihrer Magersucht. Beide waren Models. Eine der beiden Schwestern starb an einem Herzinfarkt. Sie soll tagelang nichts gegessen haben und sich nur noch von Salat und Cola Light ernährt haben, berichtete ihr Vater. Die andere Schwester sei angeblich an einem genetisch bedingten Herzleiden gestorben. Der Manager des Models behauptete den Medien gegenüber, dass Eliana gesund war, viel aß aber extrem viel Sport machte. Die Ramos Schwestern seine also angeblich familiär vorbelastet gewesen was Herzleiden anging. Im November 2006 starb Ana Carolina Reston im Alter von 21 Jahren an den Folgen ihrer Magersucht. Sie wog bei einer Körpergröße von 1,74m nur noch 40 Kilogramm. Den Armani-Katalog shootete sie noch aber man kritisierte ihre Figur schon beim Shoot. Supermodel Ruslana Korshunova wurde 2008 in New York City tot auf der Straße aufgefunden. Ihr Apartment befand sich im neunten Stock des Hauses, vor dem sie lag. Das Supermodel glänze von Vogue und Elle Covern und machte Kampagnen für Chanel und Dior. Dass all diese erfolgreichen und wunderschönen Mädchen am Druck der Modebranche zerbrachen ist offensichtlich. Aber wen wundert es, wenn 14 jährige alleine durch die Welt geschickt werden und kein Bewusstsein dafür haben was richtig oder normal ist?
Als Reaktion auf die verhungerten Models wurden im Jahr 2007 während der Modewoche in Madrid einige Magermodels von den Shows ausgeschlossen und durften nicht auf den Laufsteg. Der Jugend sollte kein übertriebenes Bild von Schlankheit demonstriert werden, so Roberto Torreta, ein spanischer Designer. Auch in New York und London, wo die Mädchen bekanntlich am dünnsten sind, wurde diskutiert. Aber geändert hat sich kaum etwas. Kleidergrößen zwischen 30 und 32 sind hier bei einer Körpergröße von 1,80m „normal“. Dieses Jahr scheint sich aber zumindest in Europa eine Menge in der Modebranche zu tun. Anfang des Jahres verzichtete die Frauenzeitschrift Brigitte auf professionelle Models. Was als PR Gag und Kosteneinsparfaktor verstanden wurde, ist jedoch nur die logische Konsequenz auf den Trendumschwung. Natürlich, gesund und normal sollen die Frauen aussehen, die das Magazin zeigt. Die Leserschaft der Brigitte möchte sich mit den abgelichteten Frauen identifizieren können und die Mode soll auch normalen Frauen passen. Das ist allerdings bei der Brigitte nichts Neues. Schon immer hatte das Frauenmagazin einen eher natürlichen Modelgeschmack. Highfashion Models wurden nie gebucht. Auch die internationalen Werbekampagnen scheinen auf Knochengerüste zu verzichten und zeigen schöne, schlanke Mädchen mit Kurven. Es gibt sie noch, die gesunden Topmodels. Bar Raffaeli, Freundin von Leonardo Di Caprio zum Beispiel. Bei der Shoperöffnung von Tommy Hilfiger in Frankfurt zeigte sich das Topmodel aus Israel natürlich und gut in Form. Nichts deutet auf eine Essstörung hin – ganz im Gegenteil. Auf der Straße könnte man sie mit einem normalen Mädchen verwechseln. Auch das Topmodel Lara Stone scheint normal geblieben zu sein. Trotz Kleidergröße 36 und Kurven schafft sie es auf den Laufsteg. Zwar wird sie als „fett“ bezeichnet aber ändern möchte das sympathische Model nichts an ihrer Figur. Doutzen Kroes strahlt mit einem fitten Körper und Rundungen von zahlreichen Werbeplakaten und ist derzeit eine der erfolgreichsten Models. Die Branche ist hart und die Konkurrenz ist groß aber in welcher Branche ist das nicht so? Unter Investmentbankern herrschen andere Kriege und Versuche sich mit großen Deals zu topen. Immobilienmakler jagen Provisionen hinterher, Werber großen Etats. Jede Branche hat ihre Extremen aber keine wird so sehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt, wie die Modebranche. Weil es um Gesundheit und die Vorbildfunktion geht. Und weil es Kinder sind, die auf den Laufstegen dieser Welt Millionen verdienen.
Aber nicht jedes Mädchen ist für diese Branche geboren. Die richtigen Gene und eine große Portion an Disziplin, fantastisches Aussehen und eine stabile Familie machen den Unterschied zwischen Supermodels und Durchschnitts-Mädchen, deren Verfallsdatum nicht länger anhält als das eines Diätjoghurts. Der Traum eines besseren Lebens als Model hat eben auch Schattenseiten und daran werden prominente Castingshows nichts ändern. Am Ende muss das Mädchen alleine imstande sein das Leben zu meistern und sich der Konkurrent auszusetzen. Und das bekommt sie nicht auf dem Laufsteg beigebracht.
Text: Karolina Dudik
Mit Twiggy begannen die mageren Zeiten der Models in den 60er Jahren. Veruschka folgte in den 70ern und Kate Moss war für die weiblichen Kurven und ein gesundes Körperbild nicht gerade sehr hilfreich. Wohingegen in der Kunst doch weibliche Formen als sehr erstrebenswert gelten und von Künstlern aus allen Epochen gerne visualisiert wurden. Und da die Kunst meistens die Mode beeinflusst sollte man denken, dass Weiblichkeit in ist. Gerade wenn es um Kleidung geht, die ja schließlich von Frauen getragen wird.
Einige schockierende Schicksale von international bekannten Topmodels wurden wenn auch spärlich in der Presse kommuniziert. Wie zum Beispiel der Selbstmord einer angeblich schwer depressiven Koreanerin namens Daul Kim. Sie erhängte sich in ihrem Apartment in Paris vergangenen November. Das 20 jährige Topmodel arbeitete unter anderem für Dolce & Gabbana, Chanel und Louis Vuitton. In ihrem Blog erzählte das Model vom Stress ihres Berufs und der Angst zuzunehmen. Im Jahr 2007 starben zwei südamerikanische Schwestern an den Folgen ihrer Magersucht. Beide waren Models. Eine der beiden Schwestern starb an einem Herzinfarkt. Sie soll tagelang nichts gegessen haben und sich nur noch von Salat und Cola Light ernährt haben, berichtete ihr Vater. Die andere Schwester sei angeblich an einem genetisch bedingten Herzleiden gestorben. Der Manager des Models behauptete den Medien gegenüber, dass Eliana gesund war, viel aß aber extrem viel Sport machte. Die Ramos Schwestern seine also angeblich familiär vorbelastet gewesen was Herzleiden anging. Im November 2006 starb Ana Carolina Reston im Alter von 21 Jahren an den Folgen ihrer Magersucht. Sie wog bei einer Körpergröße von 1,74m nur noch 40 Kilogramm. Den Armani-Katalog shootete sie noch aber man kritisierte ihre Figur schon beim Shoot. Supermodel Ruslana Korshunova wurde 2008 in New York City tot auf der Straße aufgefunden. Ihr Apartment befand sich im neunten Stock des Hauses, vor dem sie lag. Das Supermodel glänze von Vogue und Elle Covern und machte Kampagnen für Chanel und Dior. Dass all diese erfolgreichen und wunderschönen Mädchen am Druck der Modebranche zerbrachen ist offensichtlich. Aber wen wundert es, wenn 14 jährige alleine durch die Welt geschickt werden und kein Bewusstsein dafür haben was richtig oder normal ist?
Als Reaktion auf die verhungerten Models wurden im Jahr 2007 während der Modewoche in Madrid einige Magermodels von den Shows ausgeschlossen und durften nicht auf den Laufsteg. Der Jugend sollte kein übertriebenes Bild von Schlankheit demonstriert werden, so Roberto Torreta, ein spanischer Designer. Auch in New York und London, wo die Mädchen bekanntlich am dünnsten sind, wurde diskutiert. Aber geändert hat sich kaum etwas. Kleidergrößen zwischen 30 und 32 sind hier bei einer Körpergröße von 1,80m „normal“. Dieses Jahr scheint sich aber zumindest in Europa eine Menge in der Modebranche zu tun. Anfang des Jahres verzichtete die Frauenzeitschrift Brigitte auf professionelle Models. Was als PR Gag und Kosteneinsparfaktor verstanden wurde, ist jedoch nur die logische Konsequenz auf den Trendumschwung. Natürlich, gesund und normal sollen die Frauen aussehen, die das Magazin zeigt. Die Leserschaft der Brigitte möchte sich mit den abgelichteten Frauen identifizieren können und die Mode soll auch normalen Frauen passen. Das ist allerdings bei der Brigitte nichts Neues. Schon immer hatte das Frauenmagazin einen eher natürlichen Modelgeschmack. Highfashion Models wurden nie gebucht. Auch die internationalen Werbekampagnen scheinen auf Knochengerüste zu verzichten und zeigen schöne, schlanke Mädchen mit Kurven. Es gibt sie noch, die gesunden Topmodels. Bar Raffaeli, Freundin von Leonardo Di Caprio zum Beispiel. Bei der Shoperöffnung von Tommy Hilfiger in Frankfurt zeigte sich das Topmodel aus Israel natürlich und gut in Form. Nichts deutet auf eine Essstörung hin – ganz im Gegenteil. Auf der Straße könnte man sie mit einem normalen Mädchen verwechseln. Auch das Topmodel Lara Stone scheint normal geblieben zu sein. Trotz Kleidergröße 36 und Kurven schafft sie es auf den Laufsteg. Zwar wird sie als „fett“ bezeichnet aber ändern möchte das sympathische Model nichts an ihrer Figur. Doutzen Kroes strahlt mit einem fitten Körper und Rundungen von zahlreichen Werbeplakaten und ist derzeit eine der erfolgreichsten Models. Die Branche ist hart und die Konkurrenz ist groß aber in welcher Branche ist das nicht so? Unter Investmentbankern herrschen andere Kriege und Versuche sich mit großen Deals zu topen. Immobilienmakler jagen Provisionen hinterher, Werber großen Etats. Jede Branche hat ihre Extremen aber keine wird so sehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt, wie die Modebranche. Weil es um Gesundheit und die Vorbildfunktion geht. Und weil es Kinder sind, die auf den Laufstegen dieser Welt Millionen verdienen.
Aber nicht jedes Mädchen ist für diese Branche geboren. Die richtigen Gene und eine große Portion an Disziplin, fantastisches Aussehen und eine stabile Familie machen den Unterschied zwischen Supermodels und Durchschnitts-Mädchen, deren Verfallsdatum nicht länger anhält als das eines Diätjoghurts. Der Traum eines besseren Lebens als Model hat eben auch Schattenseiten und daran werden prominente Castingshows nichts ändern. Am Ende muss das Mädchen alleine imstande sein das Leben zu meistern und sich der Konkurrent auszusetzen. Und das bekommt sie nicht auf dem Laufsteg beigebracht.
Text: Karolina Dudik
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Size Zero,
Topmode
Mittwoch, 7. April 2010
Mit Frankfurt Fashion in den Showroom
Labels:
A-Game,
Red Collar Project,
Rules by Mary,
Schlachthof
Inventory Magazine
Text & Photos: Moritz Schürmann
Samstag, 3. April 2010
See by Chloé
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