Freitag, 24. September 2010

Flug 8 - Ein bisschen Rock´n Roll

live at robert johnson 2003, Flug 8 - Ein bisschen Rock´n Roll
Ein kleines Relikt aus der Zeit, in der im Robert Johnson noch die Phototapete an den Wänden klebte und dem Genuss von Zigaretten ungestraft gefröhnt werden durfte. Untermalt mit dem Track "Ein bisschen Rock´n Roll" von Flug 8.

Mittwoch, 22. September 2010

Frankfurt Fashion verschenkt einen Gutschein!

Wer mindestens zweimal im Jahr High Heels gegen Snowboardschuhe tauscht oder Seidenkleid gegen Neoprenanzug, legt sich mit den Jahren einen kleinen Vorrat an Streetwarekleidung zu. Allerdings, man wird älter und kleidet sich nun auch auf der Skihütte nicht mehr in Oversized Kapuzenpullovern. Eine Alternative findet sich im Label Rütme. Aufmerkam geworden durch die Bright Tradeshow zählt das Label mittlerweile zu den Lieblingslabels von Frankfurt Fashion. Nun ja. Und, damit die Leser von Frankfurt Fashion wieder mal belohnt werden können, verlost Frankfurt Fashion einen 50 Euro Gutschein zum Shoppen bei Urbantrendsetter. Hier finden sich übrigens neben einer großen Auswahl an Rütme Teilen auch viele andere bekannten Streetwaremarken mit einem schönen Sortiment wieder. So einfach gibt´s den Gutschein allerdings nicht - ein nettes Kommentar hinterlassen, aber, bitte nicht so schleimig. Das Gewinnspiel endet am 24.09.2010! Rechtsweg ist - wie immer - ausgeschlossen.

Dienstag, 7. September 2010

Pfennigbasar in Frankfurt

Vor dem Römer in Frankfurt stehen über Hundert Menschen in einer Schlange, ruhig und gesittet, so gesittet, dass es die umstehenden Japaner abhält, Bilder vom Römer zu knipsen und stattdessen erstaunt über die nicht kürzer werdende Schlange sind. Bereits zum siebten Mal findet der Pfennigbasar statt. Der Pfennigbasar ist ein Paradies für Vintagekleidung, Haushaltsgegenstände und Kinderspielzeug. Ins Leben gerufen von Ingrid Pajunk, Renate von Metzler, Gerhild Börsig, Susie von Verschuer-Bär und Alexandra Prinzession von Hannover spenden Frankfurter Kleidung und Haushaltsgegenstände. Der Unterschied: Die Waren sind allesamt hochwertig und der Erlös geht zu 3/4 der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und zu 1/4 einem Sterbehospitz in Frankfurt zu.

Im Römer ist es heiss und stickig. Mitten im Getümmel steht Ingrid Pajunk, eine der Organisatorinnen und während noch die Kollegen von der Bild-Redaktion der ruhigen, sympathischen Dame ihre Fragen stellen, schaue ich mich derweil ein wenig um.
Die Kleidungsstücke (Damen und Herren) sind fein säuberlich auf Kleiderstangen aufgebügelt, geordnet nach Mäntel, Kostümen, Kleider, Schuhe, Handtaschen, Gürteln, Hüten, Accessoires. Eine große Ecke bildet die sogenannte Boutique, wie mir gleich eine der freundlichen Damen erklärt. Max Mara, Jil Sander, Sonia Rykiel sind nur eine kleine Auswahl der Marken, die mir ins Auge fallen. Kosten für ein Kostüm belaufen sich auf 30 Euro, ein Pelzmantel liegt bei 100 Euro.
Die Kollegen der Bild-Redaktion machen noch ein Photo und schon wendet sich Frau Pajunk an mich.
Das Publikum, erzählt sie, ist in diesem Jahr besonders gut. Auch ich kann das beobachten, junge, gut gekleidete Frauen probieren Pelzmäntel und Kostüme gemeinsam mit ihren Freundinnen an.
In diesem Jahr war die Organisation allerdings schwieriger als in den Jahren zuvor, wo der Pfennigbasar noch im Kloster stattfand, erklärt die Mitorganisatorin. Brandschutzauflagen müssen eingehalten werden, mehrere Notausgänge freigehalten, selbst die Kleiderständer dürfen nicht verrückt werden. Aber, es ist wichtig, dass der Pfennigbasar mitten in der Stadt sei, denn, so ist er für jeden zugänglich. Ein wenig Mut zum Wühlen, bräuchte man, sagt Frau Pajunk lachend und erklärt, dass man zu jeder Zeit ein Schnäppchen finden kann - im Minutentakt tragen Mitarbeiter der Firma Fermont Kisten in den Römer, was sich darin befindet, weiss keiner in diesem Moment. Und so kann das Chanelkostüm sich vielleicht noch in einer dieser unzähligen Kisten befinden.
Während unseres Gesprächs stößt noch Markus Schubert, der Geschäftsführer der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Frankfurt zu uns, der nach einigen Stunden auf dem Pfennigbasar gut gelaunt unterstützt.
Der Pfennigbasar findet übrigens auch noch am morgigen Mittwoch statt und ist einen Besuch wert. Zeit & Geld mitbringen!
(und ja, auch ich habe etwas gefunden: einen tannengrünen Wildledergürtel von Marc Cain für 2 Euro....)

Freitag, 3. September 2010

Windsurfen in Hessen

Zum Wochenende kein Partytipp, und auch kein Modetipp. frankfurtfashion empfiehlt ein kleines Surfparadies mitten in Hessen!

In den 80er Jahren war Windsurfen "die" Trendsportart schlechthin. Gegen den Wind steuerte sicher einiges zu diesem Hype dazu, die Münchener transportierten ihre Surfbretter im offenen Cabrio zum Chiemsee, und selbst Nutella macht Werbung mit Björn Dunkerbeck. Der Hype ist abgeflacht und übrig geblieben sind echte Windsurffans. Und wenn frankfurtfashion gerade mal keine Zeit hat die Ostseeküste mit dem geliebten Mistral Screamer unsicher zu machen, dann geht es an den Kinzigsee. Der liegt bei Langenselbold, von Frankfurt aus Richtung Hanau/Fulda. Die Autofahrt dauert von Frankfurt aus nicht ganz eine Stunde, der Surfstrand am Kinzigsee liegt etwas versteckt, ist aber ausgeschildert. Surfbretter gibt es im Verleih, genauso wie Neoprenanzüge, die im Kinzigsee empfehlenswert sind. Der See ist an manchen Stellen sehr tief und sehr kalt. Ein echtes Unium ist Jürgen, der leitete den Surfstrand, mit kleinem Surfshop und einer Imbissbude - für faire €1,50 gibt´s Grillwürstchen, Eis, Bier, Äppler, Softdrinks und ein wenig Surffeeling. Nicht das gleiche wie an der Küste, aber sobald Wind aufkommt und man auf dem Brett steht, kann man den Alltag getrost hinter sich lassen. Der See ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet, und wer jetzt Lust auf ein bisschen Windsurfromantik bekommen hat, sollte sich am Wochenende mal ins Auto setzen! Eine Homepage gibt es auch, nämlich hier.

Mittwoch, 1. September 2010

Vintage München



Was tut man in München, wenn man nach einem Meeting noch zwei Stunden Zeit hat, bis der ICE nach Frankfurt fährt? Man bummelt über den Viktualienmarkt, trinkt ein Maß Weissbier, verspeist ein Fleischkäsebrötchen, trinkt einen Café am Gärtnerplatz und entdeckt direkt am Gärtnerplatz das VERTIGO, einen kleinen Vintageladen mit Kleidung aus den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren. Der Vintageshop ist aufgebaut wie eine kleine Boutique, die ausgewählten Stücke hängen selektiert an den Kleiderstangen und ein leichter Überblick ist möchlich. Und nach einem Liter Weissbier packt dann auch frankfurtfashion das Bedürfnis, eine Trachtenbluse und eine Trachtenweste aus den 60er Jahren zu erwerben. Einen Hut einer englischen Hutmanufaktur aus den 80er Jahren fand dann auch noch den Weg nach Frankfurt. Den aber dann an anderer Stelle. Währenddessen sucht frankfurtfashion eine Gelegenheit, die neu erworbenen Stücke auszuführen.